… denn die Sonne schickt keine Rechnung!
Die Sonne liefert uns 1000 mal mehr Energie, als wir verbrauchen können.
Und das vollkommen kostenlos! Wäre es da nicht sinnvoll, diese Energie optimal zu nutzen, mit dem guten Gewissen, die Umwelt zu schonen?
An nahezu jedem Gebäude lässt sich eine Solaranlage integrieren. Eine Süd-Ausrichtung der Solarkollektoren ist dabei ideal – eine Ost-West-Ausrichtung kann aber ebenfalls wirtschaftlich sinnvoll sein.
Wie funktioniert Solartechnik?
Der Solarkollektor gewinnt Wärme durch Sonneneinstrahlung – auch bei leichter Bewölkung. Denn auch dann liegt die Strahlungsstärke der Sonne immer noch bei ca. 60%. Also keine Sorge, auch bei einem wolkenverhangenen Himmel kann der Solarkollektor Wärme liefern.
Das Herzstück eines Kollektors liegt direkt unter der Solarglasabdeckung: der Absorber. Dieses dünne Aluminium/Kupfer-Blech wird durch die auftreffenden Sonnenstrahlen erwärmt. Diese Wärme wird dann an eine Solarflüssigkeit (Wärmeträger) abgegeben, die durch Kupferrohre unter dem Absorber strömt.
Von dort wird die Solarflüssigkeit aus dem Kollektor in den angeschlossenen Speicher transportiert. Hier erwärmt ein Wärmetauscher das Trink- oder Heizungswasser. Kälteres Wasser im Speicher und warmes Wasser aus der Solaranlage „tauschen“ also praktisch die Temperaturen.
Das dadurch abgekühlte Wasser im Wärmetauscher wird dann zur erneuten Erwärmung in den Kollektor zurückgeführt.
